Mario Iasevoli

                                             

Mountainbike Touren

 

 

 

 

Mountainbike - Transalp von Garmisch-Partenkirchen nach Riva am Gardasee 2003 

 

26.6. - 2.7. 2003                  

 

 384 Km / 9750Hm in 5 Fahrtagen Auf der klassischen Route durch die Zentralalpen. Am Zugspitzmassiv vorbei und weiter auf alten Handelsrouten der Römer. Ehemalige Schmugglerpfade und abenteuerliche Schluchten führten ins sommerliche Italien. Grandiose Hochgebirgskulisse und knackige Anstiege fanden wir in der Brenta- und Ortlergruppe. Spätestens bei Gelati und Cappuccino am Gardasee, waren alle Strapazen vergessen.... Die Tour fuhren wir mit der super organisierten Begleitung des Go-Crazy-Teams mit Manfred und Mike.

 

 

 

Anreisetag: Donnerstag 26.6.2003      

 

Aufgeregt und voller Vorfreude ging es dann um etwa 12:00 Uhr auch endlich los. Schließlich, mit ein Paar gemütlichen Pausen, erreichten wir unser Ziel und unser Hotel in Garmisch-Partenkirchen um etwa 19:30Uhr. Nach der verdienten Erfrischung ging es erst mal zur Einstimmung auf die kommenden Tage Pasta essen! 

 

 

1.Tag: Freitag 27.6.2003 54Km/1400Hm: von Garmisch-Partenkirchen(D) nach Nassereith(A) 

 

                                               

 

Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es dann, nicht ohne Aufregung zum vereinbarten Treffpunkt am Garmischer Olympiastadion. Die bangen Blicke kreisten in die Runde der dort versammelten Teilnehmer... Ist wohl einer noch schlechter als ich, oder untrainierter, oder sogar Raucher? Sind schlechtere Bikes als meines am Start? Angespannte Nervosität. Werde ich es schaffen? Sogar eine Frau ist in unserer Gruppe. Gut, jetzt geht’s gleich los! Schließlich fuhr der „Go Crazy-Kleinbus“ mit Klaus unserem Fahrer und Mike, einem der Begleiter und Firmenchef vor und das Abenteuer konnte fast losgehen. Kurzes Briefing, dann noch ein paar Minuten warten auf Manfred, einen echt bayrischen Alpinisten, unseren eigentlichen Guide, der die Strecke aus zahlreichen Fahrten kannte. Dann ging es los (Start bei 700m ü.NN). Zuerst in Richtung Eibsee, die Zugspitze im Blick. Zunächst noch gute Wege, aber mit einem heftigen Tempo gefahren. Da dachten wir uns schon, dass es anstrengend werden könnte. Nur zwei kleine „peaks“ oder „pieckerl“ wie Manfred immer so schön sagte, standen auf dem Programm. Eine schöne Runde um den Eibsee und dann ging es zum ersten Mal bergauf. Jetzt schön gleichmäßig und ruhig kurbeln, wie wir das auch geübt hatten. War aber erst mal wohl doch zu aufregend. Den Rhythmus fand ich zunächst nicht, der Puls pochte bei 185/min und ich wusste, dass das zu viel war. Aber langsam wurde ich auch ruhiger, konzentrierter und es ging besser. Dann wieder eine kleine Abfahrt, verschnaufen, die Zugspitze genießen. Ein weiterer „kleiner Peak“. Die Auffahrt dauerte dann doch schon 1 Stunde, Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte. Auch hier war der Puls noch zu hoch, aber langsam bekam ich ein Gefühl für die Einteilung der Kraft, für die Geschwindigkeit der Bergauffahrt. Dann hatten wir zum Mittag die Hochthörl-Hütte (1479m) erreicht. Die erste verdiente Mittagspause in Österreich. Statt Pasta, gab es zwar Wurstbrote und Rühreier mit Speck, aber es schmeckte allen und gab uns die Stärkung für den zweiten Teil des Tages. Dann ging es weiter über den Fernpaß und durch viele verträumte Täler, vorbei an kleinen türkisfarbenen Bergseen und kleinen Wäldern, zu unserem ersten Tagesziel in Nasseraith/A (Gasthof Gurgltalblick) Ein schönes Alpenhotel mit Blick auf die umgebende Bergwelt entschädigte uns für die Strapazen des ersten Tages. 

 

 

 

2.Tag: Samstag 28.6.2003 58Km/1400Hm: von Nassereith(A) nach Pfunds/A 

 

                                                

 

Nach dem Frühstück ging es dann dem Inntal folgend , z.T. auf der Via Claudia Richtung Pitztal zur Pillerhöhe. Der stetige Anstieg kostete doch einige Stunden und auch viel Kraft. So langsam fand man auch zu seinem Bergtempo, zu seiner Gruppe von gleich starken Mitfahrern. Es entwickelte sich ein schöner Teamgeist, eine gegenseitige Unterstützung, die noch auf den härteren Etappen sehr wichtig werden sollte! Der erste Teil führte noch über Asphaltstraßen, dann aber über Forst- und Schotterwege. 250Hm vor der Pillerhöhe haben wir dann noch eine „Apfelstrudelpause“ gemacht. Die Sonne war den gesamten Tag unser Begleiter. Das Thermometer kletterte bis auf 27°C. Da hieß es viel trinken. Die Trinkrucksäcke konnten wir bei vielen Gelegenheiten befüllen, die tägliche Trinkmenge lag bei 4-6 Litern. Schließlich schafften wir auch die letzten 250Hm bis zur Höhe und konnten von dort aus, direkt nach Prutz/A abfahren. Grandiose Alpenaussichten und ein schöner Downhill belohnten uns für die Strapazen. Während der Mittagsrast konnten wir dann unsere Kohlenhydratspeicher wieder auffüllen und leckere Pasta genießen. Man merkte schon deutlich die Nähe zu Italien! Das Wetter wurde aber leider schlechter, sodass unser Weg auf der Via Claudia, entlang des Inn zu einem feuchten Erlebnis wurde. Jedes Teil, das nicht geschützt war, wurde förmlich überschwemmt. Das Wasser plätscherte in den Schuhen. Wir hatten viel Mühe unsere Sachen bis zum nächsten Tag auch halbwegs trocken zu bekommen. Unser Tagesziel Pfunds/A erreichten wir am späten Nachmittag. Nass aber zufrieden konnten wir unsere Zimmer im Jugendgästehaus beziehen. Nach der Dusche konnten wir unsere feuchten Kleidungsstücke in der Waschküche aufhängen, wo die Dinge auch nahezu trocken wurden. Zu unserem Glück blieb dann in den verbliebenen Tagen die Sonne unser ständiger Begleiter. Die Wirtin unseres Gästehauses zauberte dann nach einer ortsüblichen „Fridattensuppe“ eine wunderbare Pasta mit frischen Pfifferlingen und Parmesan. Italia – wir kommen... Auch heute war der „Zapfenstreich“ gegen 23.00, denn die nächste Tagesetappe durch die Uina-Schlucht sollte ein anstrengendes Highlight der Tour werden. 

 

 

 

3.Tag: Sonntag 29.6.2003 81Km/1600Hm: von Pfunds/A durch die Uina-Schlucht/CH zur Terscher Alm(I)  

 

                                            

 

Schon vor dem morgendlichen Briefing, über die heute zu absolvierende Route, hatte sich die Gruppe in 2 Teile gespalten. Von den 11 Teilnehmern fuhren noch 7 die ausgewiesene Strecke mit. Die anderen nahmen den leichteren Weg über den Reschenpass. Aus den Erzählungen hatte ich hohen Respekt vor dieser Etappe, und ich sollte nicht enttäuscht werden. Zunächst ging es über Asphalt- und gute Schotterwege in die Schweiz (Engadin). Hier machten wir noch am Eingang in die Uina-Schlucht eine Pause. Dann ging es 1000Hm in einem Stück aufwärts. Die Wege waren gut fahrbare, aber z.T. grobe Schotterpisten. Es war sehr warm. Fast 3 Stunden ging es so bergauf. Jeder spürte schon deutlich seine Grenzen. Die letzte Stunde war dann nur Tragen und Schieben angesagt. Dann endlich die Uina-Schlucht. Welch ein beeindruckender Anblick! Welche Mühen mögen nötig gewesen sein um diesen Weg in den Stein zu bringen? Die Aussichten aus der Schlucht waren genauso atemberaubend schön wie das sonnige Wetter. Momente, die man nie vergisst. Keiner dachte mehr an die Mühen und Schmerzen der letzten Stunden! Nach dem Durchwandern der Schlucht ging es noch etwa 1h auf einer Hochebene leicht aufwärts. Unser Ziel, die Sasvenna Hütte lag im schönsten Sonnenschein. Ein unglaubliches Glücksgefühl und ein bisschen Stolz erfüllten alle Teilnehmer. Wir waren auch so ganz nebenbei nach Italien geklettert und konnten so unsere erste echt italienische Pasta genießen. Wir waren am Morgen auf 980m gestartet und waren nun auf 2480m angekommen. Nach der Pause in der Sonne waren auch die letzten verschwitzten Bekleidungsstücke wieder trocken und wir hatten einen Downhill von 1500Hm vor uns. Die Bremstechnik will auch gelernt sein, was ich nach einem Bodenkontakt („Schotterbremsung“) auch gelernt hatte. Die Vorderradbremse sollte man nur sehr, sehr vorsichtig einsetzten. So rollten wir ins sonnige Trentino, vorbei an unendlichen Obstplantagen, wofür Südtirol u.a. bekannt ist. Es waren auch noch einige Km entlang des Etsch bis zu unserem Tagesziel Laas zu absolvieren. Dort trafen wir auf der Piazza auch unsere 2.Gruppe wieder. Bei kühlen Getränken und einem ersten echt italienischen Cappuccino wurden die Eindrücke des Tages besprochen. Wir wurden dann in Etappen zur Terscher Alm(1950m), unserem Nachtlager gefahren. Wunderschöne Aussichten und abends Hunderte von Feuern (Peter und Paul-Fest), das schönste in einer riesigen Herzform im gegenüberliegenden Berg, ließen diesen anstrengenden, aber unvergesslichen Tag zuende gehen. 

 

 

 

4.Tag: Montag 30.6.2003 65Km/2000Hm: von Terscher Alm(I) nach Tueno(I) 

 

                                               

 

An diesem Tag stand wieder eine große Anstrengung bevor. Manfred verriet uns aber erst morgens, dass es wieder ein harter Tag werden sollte. Heute gab es auch wieder ein Paar „Piekerl“. Es ging also vom Start weg fast nur bergauf. Es begann mit einer harten Schiebe- und Tragepassage von fast 700Hm hinauf zum Passo Rabbi (2560m). Eine wunderbare Aussicht belohnte uns. Dann ging es zum Teil gefahren, zum Teil geschoben weiter ins Val d´Uttimo. Hier konnten wir wunderbare Ausblicke auf die majestätische Ortler Gruppe genießen. Auf einer bewirtschaften Berghütte stärkten wir uns mal wieder mit Pasta, um dann den verdienten Downhill von 1500Hm zu genießen. Die ersten 300Hm waren aber wohl nur für die geübten, mutigen Fahrer gedacht. Die Hälfte der Gruppe zog das Schieben vor, denn 30cm breite, steinige Wege in Serpentinenform mit Abgründen von 500m nacht rechts oder links, sind nicht jedermanns Sache. Die weitere Abfahrt konnten dann alle genießen, wobei Geschwindigkeiten bis 85Km/h gefahren wurden. Ich habe mich jedoch mit 50Km/h begnügt. Im malerischen Städtchen Male angekommen konnten wir dann noch einen leckeren Cappuccino trinken. Dann ging es mit kleineren Auf- und Ab- Passagen weiter dem Tagesziel Tuenno entgegen. In Tuenno angekommen, konnten wir dann unser schönes Hotel Castello beziehen. 

 

 

 

5.Tag: Dienstag 1.7.2003 30Km/2000Hm: von Tueno(I) zur Graffer Hütte(Madonna di Campiglio)(I) 

 

                                              

 

Am heutigen Tag geht es ins Brenta Gebirge nach "Madonna di Campiglio“, sagte Manfred und sprach von einem „peak“. Leider am Ende der Etappe, auf 2470m, und wir starteten auf 640m. Also, den ganzen Tag nur bergauf. Ich ahnte noch nicht, dass es die schwierigste Tagesetappe werden sollte. Zunächst ging es 600Hm auf einer guten Straße bergauf zur Lago di Tuenno, einem Bergsee, der je nach Lichteinfall von helltürkis bis rotbraun schimmern sollte. Man konnte es zumindest erahnen als wir eintrafen. Dieser erste Anstieg war bereits sehr anstrengend und ließ nichts Gutes erahnen. Nach kurzer „Salat“ -Pause ging es dann Richtung Passo Grosté. 1000Hm in einem Stück auf Schotterpiste. Es war sehr anstrengend, aber ich hatte meinen Rhythmus gefunden und regulierte meine Pulsfrequenz um 150/min, das ging sehr gut. Doch dann kam eine sehr anstrengende Trage-Schiebepassage über etwa 500Hm. Wir waren bereits über 2000m, das Wetter schlug um, es begann zu regnen. Waren wir morgens bei über 20°C gestartet, so hatten wir jetzt noch 8°C. Alles was der Rucksack zu bieten hatte wurde angezogen. Der Klettersteig schlängelte sich endlos lang über die Brenta-Berge, die Gipfel waren wolkenverhangen, unwirtlich. Zum ersten Mal auf dieser Tour wurde mir klar, was ich hier eigentlich machte. Ich überquere mit dem MTB die Zentralalpen. Zum ersten Mal fragte ich mich, warum ich das eigentlich tue...        Geschafft! Schmerzen, Schwäche, Kälte, Motivationsloch, alles überwunden! Die letzten Meter (bergab!) zur Grafferhütte, unserem Tagesziel, legten wir im dichten Nebel, teils fahrend, teils rutschend zurück. Die weiteren blauen Flecken störten mich überhaupt nicht. Wir hatten es geschafft! Ich war total ausgepumpt. Die Torte und der doppelte Espresso auf der Hütte gaben mir die Lebenskräfte zurück. Eine Grenzerfahrung, die ich nie vergessen werde, aus der man aber auch gestärkt hervor gehen kann. Nach dem Duschen und Umziehen konnten wir erst erkennen wie schön die Umgebung der Hütte war. Hochalpin, Gletscher in Sichtweite und eine wunderschöne Aussicht nach Süden wo der Lago schon am nächsten Tag auf uns warten sollte. Die Atmosphäre auf der Hütte mit vielen Wanderern, Mountainbikern, Bergsteigern war sehr schön. Nach einem guten Abendessen hatte man kein Problem mit dem Einschlafen. Schließlich lag ein anstrengender, wie auch erfolgreich-schöner Tag hinter uns. 

 

 

 

Mittwoch 2.7.2003 1200Hm/70Km: von Graffer Hütte(Madonna d.C.)(I) nach Riva(I) 

 

                                            

 

Der letzte Fahrtag, es sollte vor allem bergab gehen, das beflügelte uns. Zunächst ging es fast 1000Hm talwärts nach Madonna di Campiglio. Ich fuhr schön vorsichtig, denn so kurz vor dem Ziel durfte nichts mehr passieren. Dann ging es wieder etwas aufwärts zu einem sehr schönen kleinen Bergsee (Lago D´Agola). Nach einer kurzen Pause gab es wieder eine Trage-Schiebepassage. Die Stunde kam uns vor wie eine Kleinigkeit. Wir machten immer wieder kleine Pausen. Nach weiteren Kilometern auf und ab machten wir noch eine letzte Pastapause. Noch 40 Km lagen vor uns. Die Kilometer zogen sich in der sengenden Hitze doch über 3h. Vorbei an wunderschönen Villen, Burgen und Dörfern des Trentino. Schließlich kamen wir im Tennosee oberhalb des Gardasees an. Man hatte den Duft des Gardasees förmlich schon in der Nase. Nun folgten die schönsten Momente der ganzen Tour. Wir fuhren Hunderte von Höhenmetern serpentinenartig bergab, immer den in der strahlenden Sonne liegenden Gardasee vor Augen. Ein unglaubliches Glücksgefühl stellte sich ein und wir begriffen erst jetzt, was wir geschafft hatten. Mit dem Rad, auf schwierigen Wegen über die Alpen zu fahren! Wir fuhren direkt auf die Piazza in Riva um den verdienten „Rieseneisbecher“ direkt am See zu genießen. Die hier herrschende Urlaubsstimmung färbte sofort auf uns ab. Wir waren bester Laune und freuten uns schon auf den Abend, auf unsere „Siegesfeier“ Zunächst aber bezogen wir unsere Zimmer im Hotel direkt an der Strandpromenade. Es blieb noch etwas Zeit für einen Einkaufsbummel, ein Bad im Pool oder im Gardasee. Bei 28°C Lufttemperatur, ein erfrischendes Erlebnis. Am Abend trafen wir uns dann in einer schönen Pizzeria und feierten ausgiebig mit gutem Essen und viel Vino rosso unsere erfolgreiche Tour. Es wurde ein langer Abend, den wir dann noch in einem Pub mit diversen Bieren ausklingen ließen. Um 3.00Uhr kamen wir dann kurz ins Bett, denn um 6:30 Uhr ging es schon wieder zurück nach Garmisch, unserem Ausgangspunkt. Etwas wehmütig verabschiedeten wir uns von den Mitreisenden. Der Zusammenhalt und die Erlebnisse der letzten Woche, hatten aus einem Haufen fremder Menschen ein Team gemacht. Nur eine Erfahrung von vielen, die wir nie mehr in unserem Leben vergessen werden! 

 

 

Abreisetag: Donnerstag 3.7.2003 

 

Um 8.00 ging es dann zurück nach Garmisch-Partenkirchen, wo wir auch gegen 11.00 auch ankamen. Nach Verladen des Gepäcks und der Bikes ging es dann vollgepackt mit Eindrücken, Erfahrungen und Erlebnissen zurück nach Hause. Die Bilder dieser Tour werden uns wohl alle von Zeit zu Zeit, aber doch lebenslang begleiten!

                                                             

 

 

 

 

 

 

Mountainbike - Transalp vom Bodensee(Arbon) zum Lago Maggiore(Locarno) 2004

 

                                                               

10.-17.7.2004                         

 

1. Tag: Anreise nach Arbon

Nach entsprechender Vorbereitung fuhren wir zu zweit zunächst zum Zielpunkt nach Locarno und verbrachten dort im sonnigen Süden der Schweiz zwei schöne Tage. Dann ging es per Zug zum Startpunkt nach Arbon am Bodensee. Nach dem Bezug der Zimmer rollten wir uns mit den Bikes locker ein.

Gemeinsamer Treffpunkt: war dann um 18.00 Uhr zum  Vorstellen der

Reiseleiter, Tourbesprechung und gemeinsames Abendessen.

 

2. Tag: Appenzell und Säntismassiv (50 km / 1700 Hm)

Frühstück. Anschliessend Beginn der Biketour in Arbon um 9.00 Uhr.

Durch die Hügellandschaft des Appenzells fuhren wir an den Fuss des gewaltigen

Säntismassivs und hoch zur Schwägalp.

Routing: Arbon (400m) – St. Anton (1121m) – Chellersegg (1194m) – Gais (907m) –

Appenzell (800m) – Lehmen (968m) – Potersalp (1340m) – Schwägalp (1360m)

Übernachtung im Hotel, Schwägalp  

 

                                     

 

3. Tag: Toggenburg und Walensee (55 km / 1300 Hm)

Frühstück. Abfahrt um

8.30 Uhr. Über zwei unbekannte Alpenpässe fuhren am Säntismassiv entlang, durch Toggenburg und den Churfirsten entlang bis zum Walensee. Am Nachmittag blieb Zeit zum Baden.

Routing: Schwägalp (1360m) – Risipass (1460m) – Alt St. Johann (890m) – Vorder

Höhi (1537m) – Weesen (420m) – Mols (420m)

Übernachtung im Hotel, Mols  

 

                                                         

   

4. Tag: Murgsee und Glarnerland (35 km / 1800 Hm)

Frühstück.Abfahrt um

8.30 Uhr. Bikeschiebe- und Tragpassagen erwarteten uns bis zum Murgsee. Über die

Widersteiner Fürggel (2013m) gelangten wir auf einem (biketechnisch schwierigen)

Säumerweg nach Elm.

Routing: Murg (420m) – Murgsee (1820m) – Widersteiner Furggel (2013m) – Ueblital

(1190m) – Sägleplatz, Engi (812m) Elm (985 m)

Übernachtung im Hotel, Elm

                                 

 

5. Tag: Königsetappe ‘Suworow’ (60 km / 2000 Hm)

Frühstück. Abfahrt um

7.30 Uhr. Wir folgten den Spuren des russischen Generals Suworow (im Jahr 1799) über den Panixerpass (2407m).

Der Aufstieg beinhaltete eine 3-Std.-Tragetappe – doch die Abfahrt von mehr als 1500 Hm übertraf alles:

Technische Passagen, holprige Waldtraversen und Tempofahrten führten uns ins Bündner Oberland und weiter ins

rätoromanische Disentis.

Routing: Elm (985m) – Wichlen (1315m) – Hexensee (2200m) – Panixerpass (2407m) –Strudelloch (2050m) –

 Pigniu (1301m) – Rueun (750m) – Disentis (1143m)

Übernachtung im Hotel, Disentis  

 

                                                    

6. Tag: Vom Bündnerland ins Tessin (50 km / 700 Hm)

Frühstück. Abfahrt um

7.30 Uhr. Auf der Passstrasse radelten wir hoch bis auf den traumhaft schönen Lukmanierpass

(1914m). Ab jetzt ging es nur noch hinunter: Wir verliessen die Strasse und fuhren auf

Singletrails hinunter ins Valle Blenio bis nach Biasca. Gemütlich rollten wir auf Nebenstrassen

durch traditionelle Tessiner Steindörfer bis nach Biasca.

Routing: Disentis (1143m) – Passo del Lucomagno (1914m) – Olivone (889m) –

Biasca (301 m)

Übernachtung im Hotel, Locarno  

                                           

 

7. Tag: Tessin (50 km / 500 Hm)

Frühstück Abfahrt um

7.30 Uhr. Durch traditionelle Tessiner Steindörfer fuhren wir bis zu unserm Ziel in Locarno am Lago Maggiore

 (190m). Unterwegs suchten wir die heissesten Trails der Gegend. Bei Birra & Pasta an der Piazza Grande und mit

 Baden im See ließen wir es uns gut gehen.

Wir blieben nach einen weiteren Tag am Lago, bevor wir dann zurück nach Hause fuhren

Routing: Biasca (301m) – Gorduno (240m) – Piano di Magadino (203m) – Locarno (198m)

 

 

                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Letzte Änderung: 26.12.05 09:07 webmaster@iasevoli.de

 

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